“Body Double” von Schauspielerin Milla Jovovich verlangt 2,5 Millionen Euro, nachdem sie am Set den Arm verloren hat

Vier Jahre nachdem Stuntfrau Olivia Jackson (35) nach einem Unfall am Set von “Resident Evil: The Final Chapter” den Arm verloren hat, schleppt sie nun die Horrorfilmer vor Gericht. Die britische Stuntfrau verlangt eine enorme Entschädigung von fast 2,5 Millionen Euro.

Olivia Jackson (35) wurde 2015 von der Hauptdarstellerin Milla Jovovich als “Body Double” engagiert. Beim Dreh einer Actionszene für “Resident Evil: The Final Chapter” lief es jedoch furchtbar schief: Die Stuntfrau stürzte mit einem Motor ab und verlor ihren linken Arm.

Den gesetzlichen Unterlagen zufolge war an diesem Tag eine Kampfszene geplant, die in Südafrika gedreht wurde. Aber das hat sich in letzter Minute geändert, weil es geregnet hat. “Stattdessen musste Mrs. Jackson eine sehr gefährliche und technisch komplexe Motorszene drehen, auch bei sehr schlechtem Wetter”, heißt es in den rechtlichen Unterlagen.

Die Stuntfrau sollte mit hoher Geschwindigkeit zu einer Kamera fahren, nach der sie hochgezogen wurde, damit Jackson weiterfahren konnte. “Aber aufgrund der Änderungen in letzter Minute wurde die Kamera zu spät angehoben”.

Den gesetzlichen Unterlagen zufolge wurde der Arm der Stuntfrau abgeschnitten und sogar ihre Knochen zerstört.

Außerdem “wurde die Haut an ihrem Kiefer so stark zurückgezogen, dass ihre Zähne freigelegt wurden.” Darüber hinaus erlitt Jackson alle möglichen Verletzungen an ihrem Rückgrat, ihren Rippen, ihren Schultern und ihrer Augenhöhle. Die Verletzungen waren so schwerwiegend, dass Olivia Jackson nie wieder als Stuntfrau arbeiten kann.

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